Informationen zur Psychotherapie

Warum Psychotherapie?

Eine Psychotherapie aufzunehmen ist dann sinnvoll, wenn Sie unter Beschwer­den leiden, die seelische Ur­sachen haben. Meist äußern sich diese Beschwerden in psychi­schen (z. B. Niedergeschlagenheit, Ängste) und körper­lichen (z. B. Schmerzen, Schlafstörungen) Symp­tomen sowie in zwischenmen­schlichen Schwierig­keiten (z. B. Konflikte, sozialer Rückzug). Bestimmte Symptomgruppen werden schließlich als spezifische Erkrankungen klassifiziert, bspw. Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Belastungsreaktionen nach auslösenden Ereignissen, psychosomatische Erkrankungen u. v. m.

Ziel einer Psychotherapie ist es immer, Ihre Lebenssituation zu verbessern. Es geht zunächst darum, Ihre aktuellen Anliegen und Probleme vor dem Hintergrund Ihrer persönlichen Entwicklungsgeschichte zu erfassen. Ebenso wichtig ist es, bereits vorhandene Ressourcen (also Ihre Fähigkeiten zur Bewältigung von Schwierigkeiten) sichtbar zu machen. Insgesamt ermöglicht das Verständnis der ursächlichen Faktoren und bisherigen Bewältigungsversuche im nächsten Schritt die Erarbeitung geeigneter Lösungs- und Veränderungsansätze. Gemeinsam mit der Therapeut:in erarbeiten Sie konkrete Therapieziele, um Ihren Alltag wieder mit Ihren persönlichen Bedürfnissen und Werten in Einklang zu bringen. Psychotherapie ist immer als ein aktiver persönlicher Lern- und Entwicklungsprozess zu verstehen, bei welchem Ihre Fähigkeiten und Stärken aktiviert werden, um aktuellen und zukünftigen Herausforderungen noch besser begegnen zu können.

Wie ich Ihnen helfen kann!

Ich verfüge über eine wissen­schaftlich fundierte, staatlich anerkannte Aus­bildung zur approbierten Psycho­logischen Psycho­therapeutin und mehrjährige Berufs­erfahrung im stationären und ambulanten Setting (insb. mehr als 15-jährige Tätigkeit an der Psychiatrischen Universitätsklinik Freiburg). Mein Behandlungsansatz beruht auf der Kogni­tiven Verhaltens­therapie, die wissen­schaftlich fundiert, von den Krankenkassen anerkannt und in ihrer Wirk­samkeit vielfach belegt ist. Sie berück­sichtigt das Zusammen­spiel von Gedanken, Gefühlen, körperlichen Vorgängen und Verhalten unter Einbezug der individuellen Lebens­situation und -geschichte. Auf dieser Grundlage begleite ich Sie in Ihrem ganz persönlichen Lern- und Entwicklungsprozess. Weiterhin besitze ich die Zusatz­qualifikation für die Durch­führung verhaltenstherapeutisch orien­tierter Gruppen­psycho­therapien und binde immer wieder auch Elemente anderer spezifischer Therapieverfahren (bspw. Interpersonelle Psychotherapie, CBASP, imaginative Techniken, Entspannungsverfahren) in meine Arbeit mit ein.

Ablauf

Nach Ihrer Kontaktaufnahme haben Sie zunächst die Möglichkeit, sog. psychotherapeutische Sprechstunden in Anspruch zu nehmen. Diese dienen dazu, dass Sie Ihr Anliegen schildern können und wir gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen (Ist eine Psychotherapie indiziert? Benötigen Sie anderweitige Unterstützung?).

Die nachfolgenden probatorischen Sitzungen dienen der differenzierten Diagnostik und der Therapieplanung. Sie selbst haben in diesem Rahmen die Möglichkeit, für sich zu klären, ob Sie sich in der Therapie wohlfühlen und sich eine Zusammenarbeit vorstellen können.

Sofern dies für Sie in Frage kommt, erfolgt in der Regel der eigentliche Behandlungsbeginn mit einer sog. Kurzzeittherapie, für welche bei Bedarf und entsprechender Indikation im späteren Verlauf eine Verlängerung beantragt werden kann (Langzeittherapie). Die Häufigkeit und Dauer der Behandlung richtet sich nach Ihren Anliegen und Beschwerden.

Für eine Kurzzeittherapie können gängigerweise (d. h. je nach Krankenkasse und individuellem Tarif) bis zu 24 Stunden, für eine Langzeittherapie bis zu 60 Stunden beantragt werden.

Eine Therapiesitzung dauert 50 Minuten und findet in der Regel einmal wöchentlich statt (je nach individuellem Bedarf).

Gegebenenfalls kann es hilfreich sein, für einzelne Sitzungen wichtige Bezugspersonen, wie z. B. Familienangehörige, mit einzubeziehen.

Kosten

Eine Abrechnung ist über gesetzliche sowie private Krankenkassen, die Beihilfe oder Berufsgenossenschaften oder für Selbstzahler möglich.

Informieren Sie sich bitte vor Aufnahme der Psychotherapie bei Ihrer Versicherung über die Voraussetzungen für die Übernahme der Kosten.

Die Gebühren für die therapeutischen Sitzungen orientieren sich an der aktuell geltenden GOP/GOÄ, einschließlich der seit 01.07.2024 gültigen Abrechnungsempfehlungen.

© 2025 Dr. Hannah Piosczyk

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